Darmsheimer Töpfermarkt : Ascheglasur, Raku, Brunnen und Töpfereibedarf
 

Pressestimmen

 

Sindelfinger Zeitung 18. Juni 2007

Sindelfinger Zeitung über den Töpfermarkt
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Kreiszeitung / Böblinger Bote 18. Juni 2004 (Download als PDF)

„Darmsheim - Das Mekka der Töpfermeister“

von Martin Müller

Ein Markt der in Deutschland seinesgleichen sucht, findet am 18. und 19. Juni 2005 zum 24. Mal in Sindelfingen-Darmsheim statt:

Darmsheim wird zum Mekka der Töpfer, rund 30.000 Besucher werden an zwei Töpfermarkttagen erwartet. Geöffnet hat der Markt am Samstag von 9-19 Uhr und am Sonntag von 11-18 Uhr.

Der Darmsheimer Töpfermarkt – längst hat er sich über Orts-, Kreis- und Landesgrenzen herumgesprochen. So handelt es sich bei dem Markt nicht nur um einen der ältesten, sondern auch um einen der größten Töpfermärkte in ganz Deutschland überhaupt.

Der Darmsheimer Töpfermarkt überzeugt nicht nur durch seine liebevolle Aufmachung und die stimmungsvolle Einbettung der Stände mit Stroh in die mittelalterliche Kulisse von Alt-Darmsheim. Vor allem ist es die Qualität der vertretenen Werkstätten selbst, die diesem Markt so weitreichende Anziehungskraft verleiht. Über 100 Meistertöpfer aus der Region, aus ganz Deutschland und aus dem benachbarten Ausland reisen an. Den weitesten Weg zurückgelegt haben Lluis Soler und Nuria Alba aus Seman an der spanischen Costa Dorada.

Entsprechend bunt und vielfältig zeigt sich die Palette der ausgestellten Keramik:

Töpfe, Tassen, Wasser- Wind- und Lichtspiele, Keramiklampen, Käseglocken, Brottöpfe, Tee- und Kaffeeservice, Vorratsbehälter, Vasen, Keramikschmuck.... In jedem Fall bleibt der Töpferware die Charakteristik der Handarbeit und auch des Einzelstücks klar abspürbar. Der Darmsheimer Flecken wir für 2 Tage zum echten Schmelztiegel der Töpferhandwerkskünste aus nah und fern, aber auch deshalb, weil die unterschiedlichsten Stile, Brenntechniken, Glasurmixturen und keramische Rohstoffe vertreten sind:

Zwischen Raku, Fayencen, Terrakotta, Porzellan, Engobemalerei, Majolika, Steinzeug und Steingut, Asche-, Salz- und Rauchbrand, stehen der Besucher buchstäblich vor der Qual der Wahl.

Hauptsächlich die Creme de la creme der Zunft ist in Darmsheim vertreten – und dies liegt auch an den strengen Teilnahmebedingungen, die zugrunde gelegt werden. Denn der Organisator des Marktes, der seit dem Jahr 2000 in Deckenpfronn ansässige Sindelfinger Dipl. Ing.(FS) Hartwig Bartl, der seine Vertriebsfirma für Keramische Rohstoffe und Töpfereibedarf 1981 in Darmsheim gründete, lässt nur solche Werkstätten zu, die durch das alterwürdige Handwerk Ihren Lebensunterhalt verdienen. Auch bleibt jegliche Fabrik- und Industrieware außen vor. Der Markt ist ein Spezialmarkt für freihändig auf der Töpferscheibe gedrehte Ware für Vorratshaltung Küche und Tisch, natürlich sind auch die anderen Keramiktechniken zumindest vertreten.

Für die treue Stammkundschaft und die Besucher gibt es nicht nur ein Wiedersehen mit vielen bekannten Gesichtern, sondern auch ganz neue Vertreter der Zunft lassen sich jedes Jahr in Darmsheim blicken.

Das diesjährige Thema der zeitgleich im Saal der Zehntscheuer stattfindendenden Keramikausstellung lautet: „Keramik und Licht im Garten“.

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Sindelfinger Zeitung 16. Juni 2003 (Download als PDF)

„Es hat sich hier enorm entwickelt“

von Redakteur Tim Schweiker

„Hier kann man richtig Geld liegen lassen“, sagt der Sindelfinger Stadtrat und Fokus-Vorsitzende Dr. Alfred Rau. So wie ihm ging es Vielen. Der Darmsheimer Töpfermarkt hat am Wochenende wieder Tausende Besucher in die Gassen um das Backhaus und der Zehntscheuer gelockt. Mehr als 100 Teilnehmer davon 22 neue Werkstätten sorgten für ein vielfältiges Programm.

Handwerkermärkte gibt es viele, spezielle Töpfermärkte sind schon seltener.

„Aber Darmsheim, das war schon immer etwas ganz Besonderes“, sagt Agnes Schiller, aus dem oberschwäbischen Weingarten bei Ravensburg. Die Keramikerin ist von Anfang an dabei und immer noch begeistert: „ Die Organisation von Hartwig Bartl ist super, man wird bestens betreut.“ Vor allem das gemeinsame Essen der Töpfer am Samstagabend und das Frühstück am Sonntagmorgen sei eine tolle Sache: „ Da lernt man sich endlich mal kennen. Sonst kann man ja kaum weg von seinem Stand.“

Bei der abendlichen Runde der Töpfer gab es diesmal auch kritische Stimmen, erzählt Agnes Schiller. „ Manche der Kollegen meinen, das Niveau sei nicht mehr so hoch.“ Sie selbst kann das überhaupt nicht bestätigen: „ Wer bestimmt den, was hohes Niveau hat und was nicht? Das muss man doch den Leuten überlassen.“

Die Besucher halten dem Töpfermarkt die Treue.

(Natürlich ändert sich auch deren Kaufverhalten etwas über die Jahrzehnte und in Zeiten des wirtschaftlichen und politischen Druckes. Anmerkung Hartwig Bartl)

Viele kommen schon seit Jahren. So wie Dagmar Beuttler aus Maichingen, die immer wieder etwas findet: „ Eigentlich brauchen wir nichts mehr, aber hier bekommt man doch jedes Mal neue Ideen für die Wohnung oder den Garten.

„Es hat sich hier im Lauf der Jahre enorm viel entwickelt“, sagt Margret Hofmann aus Schönaich, die mit Ihren Keramik-Arbeiten schon seit 20 Jahren dabei ist. Sie beobachtet einen Wandel im Publikumsgeschmack: „Farbenfroh ist Trend. Die Leute wollen mehr als das was es schon seit 20 Jahren gibt !“ Vom Darmsheimer Töpfermarkt ist Margret Hofmann begeistert: „ Die Atmosphäre ist klasse.“

Wenn Töpfermarkt ist, dann gibt es in Darmsheim kaum noch einen Parkplatz. Viele Besucher kommen von weit her, manche gar aus der Schweiz und aus Österreich, wie die Autonummern der Parkplatz-Sucher verraten. Den weitesten Weg der teilnehmenden Werkstätten hat das spanischen Töpferpaar Lluis Soler und Núria Albá hinter sich, die mit ihren archaischen Raku-Figuren mit orientalischem und afrikanischen Einfluss die Blicke auf sich ziehen.

Umlagert ist auch die Marktöpferei in der Zehntscheune. Hier kann man miterleben, wie aus einem simplem Klumpen Ton unter den Händen erfahrener Handwerkerinnen eleganten Tassen, Krüge oder Vasen entstehen, gleich nebenan sind in einer Sonderausstellung „Edle Unikate“ zu bewundern.

Der Renner bei den Kindern sind die schwimmenden Enten und Schildkröten von Helmut Gorlewski aus dem norddeutschen Oberke. Beliebt ist auch der Stand von Frank Ludwig aus Unterjesingen. Er hat unter anderem Riesen-Moskitos aus Keramik im Angebot. „ Meine sind absolut harmlos und genügsam“, sagt er lachend.

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Schwarzwälder Bote 13. Juni 2003 (Download als PDF)

„Einer der schönsten Märkte Deutschlands“

Am Wochenende ist in Darmsheim wieder Töpfermarkt

Darmsheim. Am 14. und 15. Juni findet der 22. Darmsheimer Töpfermarkt, einer der ältesten und schönsten Deutschlands statt.

Den weitesten Weg nach Darmsheim hat das spanische Töpferpaar Lluis Soler und Núria Albá mit über 1400km. Ihre archaischen Figuren, mit orientalischem und afrikanischen Einfluss, entstehen im Rakuofen und sind einer der künstlerischen Glanzlichter des Töpfermarktes.

Ein anderer sind die Draufgugger von Töpfermeister Frank Ludwig aus Tübingen-Unterjesingen. Seine Arbeiten haben sich in den letzen Jahren vom soliden Geschirr zu einmalig-frech-witzigen Karikaturen hin entwickelt.

In der Markttöpferei können die Besucher einer angehenden Meisterin und Gesellin über die Schulter schauen, wie aus Klumpen Tonerde elegantes Geschirr entsteht.
Für Kenner und Liebhaber des Besonderen bietet die Ausstellung „Edle Unikate“ eine Auswahl an keramischen Objekten.

Dazu hat sich der Veranstalter des Darmsheimer Töpfermarktes Hartwig Bartl etwas besonderes einfallen lassen: Die Besucher können mit einer Losaktion den 1. Preis der Ausstellung, dotiert mit 500 Euro, selbst auswählen und haben überdies die Chance, bei der Sonntag-Abend-Ziehung der teilnehmenden Lose, das ausgezeichnete 1. Stück mit nach Hause zu nehmen.

Für das leibliche Wohl sorgen wie immer das Darmsheimer Backhaus mit der leckeren Flammkuchen backenden Schussenrieder Holzofendinnede und der Turn- und Sportverein Darmsheim.

Der Markt findet statt von Samstag 9-19 Uhr und Sonntag 11-18 Uhr.

Der diesjährige 24. Darmsheimer Töpfermarkt findet statt am 18. und 19. Juni 2004

Das Thema der diesjährigen Ausstellung in der Zehntscheuer:

„KERAMIK UND LICHT IM GARTEN“

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